Treffen bei BBQ aus Rheinhessen 2015

Steak angeschnitten

Das war alles was wir noch mit der Kamera einfangen konnten… Offenbar hat es allen geschmeckt 😉

Einmal im Jahr ist es so weit, ein kleines Event auf welches wir uns das ganze Jahr freuen! Das jährliche Treffen der „Deutschen BBQ Szene“ bei Jörn von BBQ aus Rheinhessen! Hier wird geschlemmt, gefachsimpelt und vor allem eine Menge Spass gehabt. Man ist unter sich, grillt tolle Dinge und ist einfach unter Freunden, genau das macht auch die BBQ Szene für uns aus. Wir sind nicht einfach nur ein „Zusammenschluss“ von Bloggern bzw. Youtbern sondern wahre Freunde und so freut man sich schon lange Zeit VOR dem Event darauf die ganzen „Nasen“ wieder zu sehen.

Dieses mal hatte sich Jörn den „Tag der deutschen Einheit“ als Datum ausgeguckt und bei strahlend blauem Himmel, Temperaturen um die 25 Grad und strahlendem Sonnenschein erreichten wir schon morgens den Ort des Geschehens: Udenheim! Nachdem man zunächst unfassbar viel altes Fleisch essen musste und ordentlich Red Bull und „wilder Hirsch“ konsumiert hatte ging es dann auch für uns ans drehen, schließlich ist man ja nicht NUR zum Spass da :D. In Jörn´s Garten steht ein „Braai Grill“ den wir nicht nur aufgrund der schönen Bilder (man sieht es im Video) so sehr schätzen, sondern auch aufgrund der Tatsache das man dort unfassbar viele Möglichkeiten der Zubereitung hat. So ein Grill entschleunigt unheimlich. Man kippt nämlich nicht einfach Kohle oder Briketts hinein, sondern entfacht in einer extra dafür vorgesehenen Box ein Buchenholz Feuer. Immer wenn die Holzscheite ein Stück abgebrannt sind zieht man mit einem Schürhaken die Glut vom Scheit und verteilt diese unter dem Rost. So ist es möglich einen direkten Bereich (also einen Bereich wo die Kohle direkt unter dem Gargut liegt) und einen indirekten Bereich (also einen Bereich wo das Gargut nur von der Umgebungswärme gegart wird) herzurichten.

Wir haben uns entschieden einen „Kartoffelbraai (haha)“ und ein Dry Aged Tomahawk Steak zuzubereiten. Der Kartoffelbraai ist nichts anderes als ein Püree aus gestampften Kartoffeln mit gebratenen Pilzen in einem Hokkaido Kürbis, welcher im indirekten Bereich des Grills gegart wird. So wird der Kürbis schön weich und die Butter im Kartoffelpüree kann sich im gesamten Kürbis verteilen. So spielen alle Aromen miteinander und es entsteht eine wunderbar einfache, wie geniale Beilage!

Dry Aged Tomahawk Steak & Kartoffelbraai

By 15. November 2015

Dieses Rezept ist grundsätzlich für den Grill konzipiert. Ihr könnt es allerdings auch im heimischen Backofen nachkochen. Ich würde Euch allerdings aufgrund des geringen Platzes im backofen und auf dem herd kein Tomahwk Steak, sondern ein Ribeye Steak empfehlen. So habt Ihr das Selbe Ergebnis auf dem Teller und müsst Euch nicht mit dem überlangen Rippenknochen "rumärgern" der natürlich auf dem Grill weit weniger stört als in der Küche.



Zubereitung

Zum Kartoffelstampf:

Die Zubereitung ist denkbar einfach, die Kartoffeln werden gekocht und geschält und die Steinpilze kurz angeröstet, anschließend vermengt Ihr die Kartoffeln mit etwas Milch, Butter und der Gewürzmischung Eurer Wahl. Nun wird alles mit einem "Kartoffelstampfer", einer Gabel oder einem Handrührgerät miteinander vermischt bis ein Brei entsteht. Je mehr Milch Ihr dazu gebt umso  flüssiger wird Euer späteres Kartoffelpüree, Ihr könnt auch einen Schuss Sahne hinzu geben (wenn die Kalorien nicht weiter stören). Nun die Chipotle Chili  und den Schwarzkümmel einrühren und alles so miteinander vermischen das ein für Euch perfekter Kartoffelbrei entsteht. Ist dies geschehen hebt Ihr vorsichtig das Trüffelöl und die Steinpilze unter.

Nun wird der Hokkaido aufgeschnitten, ausgehöhlt (geht am besten mit einem Löffel) und mit dem Kartoffelstampf gefüllt. Anschließend steckt Ihr noch etwas Butter in den Stampf und setzt den Deckel vom Kürbis auf. Der Kürbis kommt bei 140 Grad auf den indirekten Bereich Eures Grills oder in den Backofen (Ober und Unterhitze)und wird dort etwa 1 – 1,5 Std gegart.

Zum Steak:

In der Zwischenzeit könnt Ihr Euer Steak grillen. Dieses wird von jeder Seite etwa 90 Sekunden bei starker  Hitze angegrillt. Anschließend lasst Ihr es vbei 110 Grad bis zum gewünschten Gargrad ziehen:

52 Grad: medium rare
55-57 Grad: Medium
ab 58 Grad = well

Solltet Ihr das Steak in der Küche zubereiten besorgt Ihr Euch am besten eine solide Gusspfanne. Diese stellt Ihr auf den Herd und lasst Sie ordentlich heiß werden. Nun gebt Ihr das Steak (ohne Fett) in die Pfanne und bratet es von beiden Seiten goldbraun an. Ist dies geschehen legt Ihr es bei 110 Grad in den Backofen und lasst es wie im Grill zum gewünschten Gargrad ziehen, ein Kerntemperatur - Thermometer hilft Euch dabei ungemein. Es kann einfach ins Fleisch gestochen werden, anschließend legt Ihr das Kabel nach außen und schließt die Backofentüre, so habt Ihr Euren Gargrad immer im Blick.

Guten Appetit und nicht vergessen: bleibt neugierig auf´s Essen!



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