Test: Schneidbox (Werbung)

Wer uns kennt, der weiß, dass wir vor allem eine Schwäche für Bretter und Messer haben. Auf die „Schneidbox“ sind wir dabei in einer Grillschule aufmerksam geworden. Umso erfreulicher als das Team von „Schneidebrett-Experte.de“  auf uns zukam um die „Schneidbox“ einmal zu testen und um unsere ehrliche Meinung dazu zu erfahren. Wir haben die Schneidbox für diesen Test kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen und möchten Sie Euch heute einmal vorstellen.

Funktionsweise und Aufbau:
Schneidbox

Neben der eigentlichen Schneidbox erhält man noch nützliche Hinweise und Tipps zum Gebrauch und zur Pflege.

Bei der Schneidbox handelt es sich, wie der Name schon sagt, nicht um ein reines Holzbrett. Viel mehr bekommt man eine kleine „Station“ für die Küche oder die Schnibbelarbeiten am Grill. Das Brett (in unserem Fall aus Nussbaum) sitzt auf einer Box aus Edelstahl. In dieser Box (versteckt unter dem Brett) findet man 3 kleinere Schalen aus Kunststoff in der zum Beispiel geschnittenes Gemüse oder Abschnitte Ihren Platz finden. Hierfür schiebt man einfach das Gemüse vom Brett in eine der Schalen und muss sich über externe Schüsseln keine Gedanken machen. Die Schalen sind jeweils auf einer Seite mit einer „Nase“ ausgestattet und können so ineinander gesteckt werden. Zieht man an der vordersten Schale ziehen sich die anderen Schalen unter dem Brett automatisch mit. Auf diese Weise hat man 3 Schalen für 3 verschiedene Zutaten zur Verfügung. Obendrein lassen sich die Schalen einfach in der Spülmaschine reinigen. Unter diesen drei kleineren Schalen findet sich noch eine größere. Die drei kleineren Schalen lassen sich rechts aus der Box herausziehen, die größere Schale nach links. In Ihr können Abschnitte Ihren Platz finden. Selbstverständlich ist auch diese Schale für die Spülmaschine geeignet.
Für Fleisch eignet sich aus hygienischer Sicht eher ein Kunststoffbrett. Hierfür bietet die Schneidbox eine simple wie durchdachte Lösung. Man findet an jedem Brett einen kleinen „Riegel“. Dieser lässt sich leicht umlegen um das Brett einfach von der eigentlichen Box zu lösen. Nun schiebt man das Holzbrett zu einer Seite aus der Führungsschiene und damit von der Box und setzt das passende Kunststoffbrett (welches man übrigens auch in die Spülmaschine packen kann) ein. Das Brett rastet hörbar in der Box ein und kann verwendet werden. Die Saftrinnen sind so angeordnet, dass eventueller Bratensaft oder sonstige Flüssigkeiten direkt nach rechts in eine der kleinen Boxen ablaufen können. Somit bewahrt man die Unterlage des Bretts (beispielsweise den Tisch) vor Verunreinigungen und muss keine Angst vor dem eventuellen Überlaufen der Saftrinne haben. Ist die „Auffangschale“ einmal voll, kann man einfach durch Ziehen die nächste leere Schale unter den Ablauf befördern.

Wem das Brett aus Nussbaum nicht gefällt, der findet auch Bretter aus Eiche oder Bambus im Sortiment. Die Investition in ein zusätzliches Kunststoff-Brett halten wir vor allem für sinnvoll,wenn man häufiger mit Fleisch zu tun hat. Sollte man die Box als reine „Tranchierstation“ nutzen findet sich auch eine Ausstattung ohne Holz- dafür mit Kunststoffbrett.

Preis:

Der Preis für die Schneidbox richtet sich vor allem nach der „Ausstattung“. Unsere getestete Box mit einem Brett aus Nussbaum liegt zusammen mit dem Kunststoffbrett bei 198,00 Euro. Die reine Schneidbox ohne Holz, dafür mit Kunststoffbrett liegt bei 119,50 Euro. Bretter aus Bambus und Eiche liegen preislich etwa dazwischen. Kauft man seine Box mit Holzbrett als „Bundle“ mit einem zusätzlichen Brett aus Kunststoff spart man einige Euros im Vergleich zum Einzelkauf.

Material und Pflege:
Schneidbox

Das Holzbrett aus Nussbaum macht einen guten Eindruck und gefällt uns von den Holzbrettern optisch einfach am besten.

Die eigentliche Box besteht aus hochwertigem Edelstahl. In Ihr finden die von uns angesprochenen Schalen aus Kunststoff sowie die größere Schale ihren Platz. Die Kunststoff-Schalen fühlen sich durchaus wertig an, haben eine anständige Dicke und sind wie angesprochen für die Spülmaschine geeignet. Das Brett aus Nussbaum macht einen ebenso guten Eindruck. Es ist schön verleimt, die Saftrinnen sind gleichmäßig gefräst und das Brett ordentlich geschliffen und entgratet. Das Kunststoffbrett wird aus dem Material P500 gefertigt und lässt sich ebenso in die Spülmaschine packen. Auch hier haben wir keinen Grund zum Meckern finden können.

Holzbretter sollten natürlich regelmäßig gepflegt werden. Gerade bei Brettern aus Nussbaum entstehen helle „Streifen“ vom Messer. Diese Streifen verschwinden allerdings recht schnell sobald man es mit Öl einreibt. Generell raten wir das Brett alle 3-4 Wochen (bei regelmäßiger Nutzung) mit Öl zu behandeln. Hierfür müsst Ihr kein spezielles Öl kaufen, ein neutrales Öl aus dem Supermarkt (wie zum Beispiel Rapsöl) tut hier selbstverständlich seinen Dienst. Um Gerüche zu neutralisieren (wenn Ihr zum Beispiel Zwiebeln geschnitten habt) könnt Ihr das Brett mit etwas Essigwasser abwaschen. Hier gilt natürlich „weniger ist mehr“ denn zu viel Essig sorgt für einen neuen ungleich schlimmeren Geruch. Hartnäckige Essensreste könnt Ihr mit etwas Meersalz vom Brett „schaben“. Hierfür einfach eine Hand Salz auf dem Brett verteilen und mit einem Küchentuch abschrubben. Nun das Brett mit einem feuchten Tuch reinigen, trocknen lassen und neu ölen.

Fazit:

Wir halten die Schneidbox für einen durchdachten Küchenhelfer der es einem wirklich leichter macht. Zusammen mit dem Kunststoffbrett hat man einen wahren „Allrounder“ in der Küche, denn neben der Verwendung als reines Schneidbrett kann die Box auch als „Tranchierstation“ Verwendung finden. Die Reinigung der eigentlichen Box aus Edelstahl ist simpel und man findet keine „versteckten Kanten“ in denen sich eventuelle Reste sammeln. Die einzelnen kleinen Schalen, die große Schale und das Brett aus Kunststoff könnt Ihr problemlos in der Spülmaschine reinigen. Das erleichtert den Einsatz wirklich erheblich. Die Holzbretter bedürfen etwas mehr Pflege jedoch sollte das Besitzern anderer Holzbretter bekannt vorkommen.

Wer ein schönes Geschenk für kochbegeisterte  Freunde oder einen Helfer für die eigene Küche sucht ist mit der „Schneidbox“ von „Schneidebrett-Experte.de“ sicherlich gut aufgehoben. Preislich liegt man im Segment anderer hochwertiger Bretter und erhält hier einen deutlichen Mehrwert zu reinen „Tranchierstationen“.

Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Kooperation mit „Schneidebrett-Experte.de“. Obwohl uns dieses Brett kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, leisten wir uns den Luxus einer eigenen Meinung!


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