Salt Lake City – Sandwich

Sandwich

Süßes Mango Chutney, medium gegartes Beef & würziger Parmesankäse verbinden sich zu unserem „Salt Lake City“ Sandwich!

Ein Sandwich geht einfach immer und doch ist es häufig so das man Gefahr läuft immer das selbe in unser fluffiges Sandwich Baguette (Rezept findet Ihr HIER) zu packen. Also haben wir uns überlegt wie man ein Sandwich experimentell gestalten kann um es somit aufzuwerten. Dabei herausgekommen ist unser „Salt Lake City“ Sandwich und der Name ist kein Zufall! Das besondere an diesem Sandwich ist die Zubereitung. Wir haben uns dazu entschieden unser Fleisch, welches als eine der wichtigsten Komponenten dieser „Stulle“ daher kommt auf einem Salzblock  zu garen.

Im Zuge immer neuer Grill-Trends sind wir schon häufiger auf eben diese Salzblöcke (die auch als Salzplanken bekannt sind) gestoßen. In großen Bergwerken werden wahre „Trümmer“ von Salzsteinen abgebaut, diese riesigen Salzblöcke sind freilich nicht dafür geeignet auf einem Grill oder im Backofen eingesetzt zu werden und so haben ein paar findige Menschen sich überlegt diese Blöcke in eine handliche Größe zu bringen zu diese zu vertreiben. Nun stolpert man in gut sortierten Grillgeschäften oder im Internet immer häufiger über diese Salzblöcke bzw. Salzplanken und wir haben schon einige Leute erlebt die wie ein „Ochs vorm Berg“ vor eben diesen Produkten standen und nicht so recht wussten was Sie denn nun damit anfangen sollten. Die Antwort darauf ist aber eigentlich relativ simpel! Grillen! Ihr sollt darauf grillen und mit dem Stein herumexperimentieren. Er eignet sich für Gemüse, Rindfleisch, Fisch, Schwein oder das unpanierte Tofuschnitzel. Im Grunde könnt Ihr alles darauf zubereiten was irgendwie mit Salz gewürzt werden kann und sollte (also schmeckt ein Blaubeermuffin vom Salzblock vermutlich weniger gut). Zu beachten ist dabei eigentlich relativ wenig, jedoch möchten wir einmal darauf eingehen damit man uns nicht nachsagen kann wir hätten es nicht erwähnt.

Ihr könnt einen solchen Salzblock im direkten Bereich (also dem Bereich wo Kohle liegt) und indirekten Bereich Eures Grills (also dem Bereich wo keine Kohle liegt) nutzen. Auch im Backofen oder einem Holzbackofen kann eine solche Salzplanke Verwendung finden. Eurer Fantasie sind also hierbei keine Grenzen gesetzt. Ihr legt Euer Gargut ungewürzt auf eine solche Salzplanke und gart es dort durch die Umgebungstemperatur oder grillt es mit direkter starker Hitze von unten scharf an was eine bombastische Kruste zur Folge hat. Nachsalzen braucht Ihr in den wenigsten Fällen jedoch werdet Ihr überrascht sein welch mildes Salzaroma von einem solchen Salzblock kommt. Ihr lauft also nicht Gefahr Euer Grillgut zu überwürzen oder zu versalzen. Die wichtigste Regel gibt´s zum Schluss: eine Salzplanke wird NICHT in die Spülmaschine gegeben um Sie zu reinigen. Nehmt etwas heißes Wasser und einen sauberen Lappen und wischt die Planke sauber, andernfalls ist Euch ein Platz in der Hall of Shame sicher wenn Ihr in einem Forum oder bei Facebook eröffnet das Eure Salzplanke nach der Intensivreinigung in der Spülmaschine verschwunden ist (hat es tatsächlich schon gegeben)… Zur Haltbarkeit ist zu sagen das Ihr die Planke locker 15-20 mal verwenden könnt ehe Sie Ihren Dienst quittiert. Eine Salzplanke muss entgegen der Holzplanke NICHT gewässert werden(ist auch eigentlich logisch…irgendwie…)!!

Salt Lake City Sandwich

By 12. September 2015

Ein echter "Brummer" ist unser Salt Lake City Sandwich alle mal. Hier treffen zahlreiche Aromen aufeinander um sich am Ende zu einem wirklich großartigen Geschmack zu vereinen. Selten hatten wir ein Sandwich welches geschmacklich so unglaublich heraus stach wie dieses. Süß - salzig - würzig, eine ideale Mischung. Für eine Party oder mehrere Personen würden wir das Sandwich nicht so groß ausfallen lassen. Backt lieber mit dem Teig aus unserem Rezept kleinere Baguettes und reicht Diese an Eure Gäste. Wie immer könnt Ihr unser Rezept nach Euren Wünschen abwandeln, etwas ergänzen oder eine Zutat komplett streichen - feel free! Hauptsache es schmeckt!

Zubereitung

Zur Creme für Euer Sandwich:

Ihr schneidet eine Knolle Knoblauch am unteren Stück auf und beträufelt die Schnittfläche mit Olivenöl. Anschließend wird die Knolle im oberen Teil in Alufolie gewickelt (die Schnittseite muss frei bleiben) und mit der "offenen Seite" in eine Pfanne gestellt. Die Tomaten müsst Ihr entkernen, ferner ist es schöner wenn Ihr die Haut abzieht (hierfür einfach die Tomaten leicht einschneiden und mit heißem Wasser überbrühen) anschließend scheidet Ihr die Tomaten in breite Streifen. Nun gebt Ihr diese Streifen neben den Knoblauch in die Pfanne und beträufelt auch diese mit Olivenöl eine Prise Salz rundet das Ganze ab. Im indirekten Bereich Eures Grills oder im Backofen (Ober- und Unterhitze) wird nun die Pfanne etwa 30 Minuten stehen gelassen. Wenn der Knoblauch weich ist und sich aus der Schale drücken lässt ist er fertig gegart.

Der Parmesankäse wird gerieben und mit etwas BBQ Rub (Gewürzmischung) vermischt, anschließend gebt Ihr die Mischung zur sauren Sahne. Die gegarten Tomaten und der Knoblauch werden mit einer Gabel zerdrückt und zur Creme gegeben. Die Frühlingszwiebel schneidet Ihr in feine Ringe (Knolle und Blätter) und gebt Sie zur Masse. Nun schmeckt Ihr alles mit etwas Pfeffer ab.

Zum Steak:

Eure Salzplanke müsst Ihr bei direkter starker Hitze etwa 10-15 Minuten aufheizen. Beim Steak könnt Ihr dann nicht viel falsch machen. Ihr legt es auf die Salzplanke und gart es etwa 90 Sekunden (oder so lange wie es benötigt um eine Kruste zu bekommen) von jeder Seite. Wir mussten es im Video nicht einmal mehr indirekt ruhen lassen denn unsere gewünschte Kerntemperatur war schnell erreicht.

Zum Sandwich:

Ihr schneidet das Sandwichbrot der Länge nach auf und gebt die Creme darauf. Anschließend kann noch etwas Salat auf die Creme gegeben werden ehe sich die feinen Tranchen des Steaks und ein guter Schlag vom Mango Chutney dazu gesellen. Wenn dann der Deckel auf dem Sandwich liegt heißt es ganz einfach: genießen!

Guten Appetit und nicht vergessen: bleibt neugierig auf´s Essen!

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