Rezept für einen Wildburger mit Maronen Mayonnaise

Schnall dich an, hier kommt ein Rezept was dir schlagartig das Wasser in den Mund treibt! Bevor ich wusste was ich da zubereite habe ich eigentlich damit gerechnet einen leckeren Wildburger zu machen. nachdem ich den Burger dann zubereitet hatte wusste ich aber: ich habe ein Monster erschaffen! Der Clou liegt nichtmal am Burger ansich (also am Wildhackfleisch), sondern an der unglaublich guten Mayonnaise. Ich bin mir sicher das du mich jetzt für total bekloppt hälst und dir nichts darunter vorstellen kannst. Glaube mir aber wenn ich dir sage das du dise Mayonnaise nicht nur zu Burgern oder Wild essen kannst. Du wirst süchtig danach und möchtest sie garantiert probieren. Dem steht nichts im Wege denn das Rezept dazu gibt es gleich etwas weiter unten.

Wildburger

Dieser Burger ist eine Offenbarung! Das liegt an der süß-salzigen Maronenmayonnaise und dem kräftigen Käse – unbedingt ausprobieren!

Ein Wildburger mit dem gewissen etwas

Ich habe lange überlegt was ich genau zeigen möchte. Wir hatten schließlich schon einen >>Burger mit Pfifferlingen und einen >>”Wilden” Mufflonburger . Beide Burger hatten unverkennbar schon das Thema “Herbst” bzw “Winter” und ich musste mir echt was einfallen lassen. So kam ich auf die Idee Maronen zu verarbeiten und diese mit roten Zwiebeln und Ahornsirup zu veredeln. Erst während des Videos kam mir die Idee diese Zutaten zu pürieren und mit Mayonnaise zu kombinieren. Dabei herausgekommen ist eine Mayonnaise die wirklich alles hat was ein guter Burgerbelag braucht. Du findest eine leichte Süße und viele weitere Aromen in nur einer Creme. Kein Wunder also das ich von diesem Burger unglaublich angetan war und es auch jetzt noch bin. Die Mayonnaise eignet sich übrigens auch für Sandwiches, in Kombination mit Käse auf einem Brot oder als Dip zu Nacho Chips und Co.

Das perfekte Fleisch für einen Wildburger

Dir sollte klar sein das sich ein Rehrücken oder ein Hirschfilet eher weniger dafür eignet Wildhackfleisch zu machen. Gerade die Stücke aus dem Rücken eignen sich eher um Steaks davon zu schneiden oder sie rosa am Stück zu garen. Der nacken von Wildtieren eignet sich durch den hohen fettanteil entweder Prima um einen Braten davon zu machen, oder um Burger zu wolfen. Ansonsten kannst Du auch Keulen nehmen oder das Fleisch, welches nach dem Zerlegen zerfleddert übrig bleibt. Gerade bei jüngeren Tieren kannst du zum Beispiel das Fleisch der Rippen auslösen oder die Läufe von Fleisch befreien. Dieses Fleisch packst du in eine Tüte und frierst es ein. Hast du genügend Fleisch zusammen kannst du alles zusammen durchwolfen und erhälst so perfektes Wildhackfleisch für deinen Burger. Wenn du kein Jäger bist oder keine Möglichkeiten hast selbst Wildfleisch auszulösen, frage einfach bei den hiesigen Jagdpächtern ob sie dir Fleisch verkaufen. Alternativ bieten Wochenmärkte häufig eine gute Bezugsquelle für Wildfleisch. Sollte das alles nicht in deiner Nähe zu beziehen sein, gibt es auch online Versandhändler die mit Wildfleisch handeln. Unseren Burger kannst du natürlich auch mit Fleisch vom Rind nachgrillen!

Das Rezept für unsere >>Burger Buns gibt es übrigens auch hier auf dem Blog! Für die “Wildvariante” habe ich es einfach mit ein paar Körnern statt mit frischen Kräutern versetzt.

Rezept für einen Wildburger mit Maronenmayonnaise

By 17. Januar 2018

Dieses Rezept eignet sich nicht nur für einen Wildburger, sondern kann eins zu eins auf einen Burger mit Rindfleisch übertragen werden. Wenn du den hier angegebenen Trüffelkäse nicht bekommst (oder nicht magst) kannst du auch einen anderen Weichkäse nehmen. Aufgrund der allgemein eher kräftigen Aromen empfehle ich dir aber auch einen kräftigen Käse zu nehmen damit dieser nicht "untergeht". Wenn du frisches Rinderhackfleisch nimmst kannst du es bis zu einer Kerntemperatur von 57 Grad garen, so erhälst du einen schönen rosafarbenen Kern.

Zubereitung

Zur Mayonnaise:

Die Zwiebeln in Ringe schneiden und die Maronen grob hacken. Anschließend beides in eine Pfanne geben und mit etwas Ahornsirup übergießen. Nun bei direkter Hitze auf dem Grill (oder dem Herd) so lange unter gelegentlichem Rühren garen, bis die Zwiebeln glasig sind und der Ahornsirup sich mit den anderen Zutaten verbunden hat. Nun die fertige Masse in eine Schüssel geben, etwas abkühlen lassen und die Mayonnaise dazu geben. Mit einem Pürierstab alles zu einer glatten Creme pürieren.

Zum Burger:

Das Hackfleisch mit einem BBQ Rub deiner Wahl würzen und entweder mit einer Burgerpresse oder den Händen zu einem Burgerpattie formen. Solltest du das Pattie mit der Hand formen, drücke am besten eine kleine Kuhle oben ins Fleisch damit sich der Burger beim zusammenziehen nicht nach oben wölbt. Nun das Pattie bei direkter starker Hitze etwa 90 Sekunden von jeder Seite grillen bis es schöne Röstaromen angenommen hat (Tipp: es lässt sich mit einem Wender leichter umdrehen als mit der Grillzange). Im Anschluss das Pattie in den indirekten Bereich (der Bereich in dem keine Flamme an ist oder keine Kohle liegt)  legen und mit dem Käse belegen. Hier bei geschlossenem Deckel garen (Bei Fleisch vom Wildschwein bis zu einer Temperatur von 70 Grad, bei frischem Rindfleisch bis 57 Grad).

Um den Burger zusammenzubauen die Burgerbrötchen in der Mitte teilen und kurz "antoasten". Danach die Maronenmayonnaise auf die Unterseite streichen und den Salat auflegen. Nun das fertige Burgerpattie mit dem Käse aufsetzen und alles mit ein paar Preiselbeeren toppen. Deckel aufsetzen und genießen!

Die Mayonnaise ist in einem geschlossenen Gefäß noch einige Tage im Kühlschrank haltbar!

Print