Rezept für Currywurst

Gehste inne Stadt, was macht dich da satt? Ne Currywurst! Frei nach diesem Motto haben wir uns überlegt wir zeigen Euch endlich mal ein Rezept für diesen Klassiker der deutschen Küche. Egal ob morgens um 10 nach durchzechter Nacht, mittags in der Pause oder abends auf die Hand: Currywurst geht immer! Das Geheimnis jeder Currywurst liegt nicht nur in einer guten Qualität der Wurst, sondern auch in der Rezeptur der Soße. Es werden wahre Mysterien um Currywurst und Soße gesponnen und in jeder Stadt gibt es einen Imbiss der behauptet die „beste“ Currywurst zu haben.

Currywurst

Egal ob „Mit“ oder „Ohne“. Currywurst geht IMMER!

Die Geschichte der Currywurst

Die Geschichte der Currywurst ist so alt wie die Bundesrepublik Deutschland. 1949 erfand Herta Heuwer durch Zufall an einem verregneten Septembertag die Currywurst. Sie rührte Gewürze mit Tomatenmark zusammen und goss diese Soße über eine Bockwurst. Von hier aus startete die Currywurst ihren Siegeszug quer durch die Republik. Ein Angebot von „Kraft Foods“ lehnte Frau Heuwer übrigens ab. Stattdessen vermarktete sie die Currysoße unter dem Namen „Chillup“ selbst. Heute kennt die Currywurst jeder und jede Imbissbude hat ihre eigene Rezeptur.

Die einzige Frage die sich dabei immer stellt ist „Mit“oder „Ohne“. „Mit“ bedeutet dabei nicht etwa „mit Mayonnaise“, sondern mit Pelle, eine rote, geräucherte und gebratene Brühwurst, „ohne“ eine „Spandauer ohne Pelle“, also eine weiße Wurst ohne Hülle. Im Ruhrgebiet bekommt man übrigens noch eine andere Variante. Hier wird eine helle Wurst mit Darm und roter Currysoße serviert. Gern gibt es dazu „Pommes Schranke“ also Pommes mit Ketchup und Mayonnaise.

Wie sollte ich eine Currywurst zubereiten?

Im Imbiss wird eine Currywurst klassisch in heißem Öl oder Fett gebraten. Daheim kann man sie aber auch prima grillen. Hier eignen sich besonders Würstchen mit Darm wie zum Beispiel von >>Kalieber. Wichtig bei beiden Varianten ist vor allem eine gute Bräunung der Würste von allen Seiten. Anschließend schneidet man die Wurst mit einem Messer klein und beträufelt sie mit Soße. Dazu passen >>selbstgemachte Pommes mit Mayonnaise und >>Ketchup. Die Soße sollte idealerweise einen Tag vorher zubereitet werden damit sie schön durchziehen kann. Hier entfalten die Gewürze ihr ganzes Aroma und die Soße schmeckt „voller“. Natürlich ist es auch möglich Currysoße auf Vorrat zu kochen. Hierfür wird die fertige Soße einfach heiß in Einmachgläser oder Gläser mit Drehverschluss gefüllt. Durch das nun entstehende Vakuum bleibt die Soße an einem dunklen Ort lange haltbar und kann „spontan“ verwendet werden.

Rezept für Currywurst

By 9. Oktober 2016

Es gibt zahlreiche Currywurst Rezepte... Dieses hier besticht durch eine leichte Schärfe, Säure von dem Tomatenketchup und Süße durch das hinzugegebene Apfelmus. Wir behaupten nicht es wäre die beste Currysoße der Welt. Wir behaupten lediglich das es eine sehr leckere Currysoße für eine Currywurst ist 😉

Zubereitung

Zur Currysoße:

Zunächst den Speck, die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln. Nun den Speck in einem Topf auslassen und die Zwiebelwürfel hinzufügen. Alles glasig anschwitzen und anschließend den Knoblauch hinzufügen. Alles kurz durchrühren und anschließend mit Balsamico ablöschen. Danach den Ketchup und den Apfelmus hinzufügen und alles kurz aufkochen. Nun das Tomatenmark unterrühren und mit Salz, Pfeffer, Currypulver und Cayennepfeffer würzen. Die Soße bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren etwa eine Stunde köcheln lassen. Anschließend alles durch ein feines Sieb gießen und zusammen mit der gebratenen oder gegrillten Wurst servieren.

Guten Appetit und nicht vergessen: bleibt neugierig auf´s Essen!

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