Pulled Chicken Burger

Viele kennen das alleits beliebte „Pulled Pork„, aber habt Ihr Euch schon einmal überlegt ein Hähnchen zu garen und es dann zu pullen? Wenn nicht dann haben wir hier das passende Rezept für „Pulled Chicken“ für Euch! Pulled Chicken geht schneller wie Pulled Pork, bleibt unglaublich saftig und die Zutaten sind auch schnell besorgt. Ihr könnt es ganz individuell einsetzen und zum Beispiel Eure Pizza, Nudeln, einen Auflauf oder eine Suppe damit aufpeppen. Wir machen heute allerdings einen Burger mit unserer Passionsfruchtmarmelade, Pulled Chicken und einer Salsa mit Pimíentos de Padron.

Pulled Chicken Burger

Unser Pulled Chicken Burger vereint frisches knackiges Gemüse mit süßer Marmelade und würzigem Pulled Chicken – herrlich einfach!

Was ist „Pulled Chicken“?

Bei Pulled Chicken handelt es sich um ein Brathähnchen welches im mittleren Temperaturbereich (160-180 Grad) gegart wird. Durch das „übergaren“ des Fleisches lässt es sich mittels zweier Gabeln „pullen“ also zerrupfen und anschließend weiterverarbeiten. Durch die Verarbeitung am „Stück“ tritt jedoch kaum Flüssigkeit aus was das Fleisch unglaublich saftig werden lässt. Gart man das Huhn zusätzlich noch in einer Schale, kann man die herausgetretenen Säfte und das Fett mit dem Fleisch vermengen. So bekommt so ein unglaublich würziges Ergebnis.  Wir haben das Rezept für Pulled Chicken vor uns hergeschoben und viel zu lange gewartet bis wir es angegangen sind. Jetzt können wir diesen Punkt allerdings von der Liste der Dinge die wir immer mal verfilmen und zeigen wollten streichen.

Wenn es also mal schnell gehen muss und Ihr Lust auf etwas „gepulltes“ habt dann solltet Ihr entweder noch etwas Pulled Pork eingefroren haben, oder Ihr müsst Euch eine Alternative überlegen (wenn man nicht gerade 14-20 Stunden Zeit hat). Hier kommt Pulled Chicken gerade recht! Alles was Ihr dafür benötigt ist ein Hühnchen, einen Grill oder Backofen, etwas Zeit und ein paar Gewürze. Schon kann das Projekt Pulled Chicken Burger starten denn wie Ihr den Burger oder das Sandwich im nachhinein verfeinert bleibt natürlich Euch überlassen. Wir möchten Euch heute lediglich einmal ein Rezept für eine „etwas andere“ Salsa in Form von Bratpaprika, Tomaten und Spitzpaprika an die Hand geben, welche mit etwas Olivenöl verfeinert wird.

Was gibt es beim „Pulled Chicken“ zu beachten?

Beachten müsst Ihr eigentlich gar nicht viel. In erster Linie steht natürlich eine gute Qualität des Geflügels für eine gute Qualität des späteren Essens. Hier wird man unter Umständen schon auf dem Wochenmarkt fündig oder in der näheren Umgebung bei Geflügelhöfen. Im Supermarkt dagegen solltet Ihr schon genauer hinschauen und überlegen ob es ein ganzes Hähnchen für 2,49 Euro sein muss. Hier können wir Loué Hähnchen, Bio Freiland Hühner oder auch Kikok Hähnchen empfehlen. Diese Tiere haben einfach mehr gesehen als einen dunklen Stall oder gar Käfige (häufig bei Importware der Fall).

An zweiter Stelle kommt dann die Gewürzmischung und hier könnt Ihr selbst entscheiden ob Ihr das „alte Familienrezept“ für Brathähnchen oder eine fertige Mischung verwendet. Bei den Mischungen ist es allerdings wieder wichtig das Ihr darauf achtet das keine Geschmacksverstärker zugesetzt sind. Idealerweise stehen auf den Streuern oder Tüten tatsächlich nur Gewürze und keine hochtrabend schwer wissenschaftliche Zusatzstoffe.

Wenn Ihr nun noch ein wenig Zeit habt könnt Ihr Euren Grill, Backofen oder Holzbackofen auf 180 Grad einregeln und los legen…

Rezept für den BBCrew

By 26. Juni 2016

Dieses Rezept beinhaltet die Herstellung von Pulled Chicken und die Weiterverarbeitung zu einem Burger. Das Rezept für die Burgerbrötchen findet Ihr HIER. Das Rezept für die von uns verwendete Passionsfruchtmarmelade gibt es dagegen HIER. Solltet Ihr keine Passionsfruchtmarmelade kochen wollen, könnt Ihr natürlich auch eine andere süße Komponente wie etwa Zwiebelmarmelade oder Bacon jam verwenden. Grundsätzlich ist dieses Rezept wieder nicht in Stein gemeißelt: erlaubt ist was Euch schmeckt!



Zubereitung

Zum Pulled Chicken:

Zunächst müsst Ihr Euer Hähnchen von außen schön würzen, sollte die Haut etwas trocken sein könnt Ihr Sie mit etwas Öl einreiben damit die Gewürze besser haften. Vergesst auch nicht das Hühnchen von Innen zu würzen. Nun setzt Ihr es in eine Auflaufform und stellt es bei 160-180  Grad in den indirekten Bereich (der Bereich in dem sich keine Kohlen befinden bzw. kein Gasbrenner an ist) Eures Grills oder in den Backofen.

Bei einer Kerntemperatur von 80 Grad in der Brust könnt Ihr versuchen das Hühnchen mittels zweier Gabeln zu pullen. Sollte Euch dies nicht mühelos gelingen gebt dem Huhn noch einige Zeit bzw. ein paar Grad und versucht es erneut. Die Haut solltet Ihr bei Seite legen da diese sonst nicht "knusprig" bleibt sondern matschig wird. Wenn das komplette Hühnchen gepullt ist könnt Ihr es noch mit etwas BBQ Soße verfeinern.

Zum Burger:

Die Salsa für den Burger ist denkbar einfach. Ihr müsst die Bratpaprika etwas angrillen und sie anschließend grob hacken. Die Cocktailtomaten solltet Ihr in gleichmäßig kleine Stücke schneiden und zu den Bratpaprika in eine Schüssel geben. Nun schneidet Ihr noch eine frische Spitzpaprika in feine Streifen und gebt diese zum übrigen Gemüse. Alles zusammen wird nun mit einer Prise Salz und Olivenöl abgeschmeckt.

Den Burger könnt Ihr nun anrichten: Ihr schneidet das Burgerbrötchen in der Mitte durch und gebt 2 Esslöffel der Passionsfrucht Marmelade darauf. Nun folgt eine gute Hand Eures "Pulled Chicken" welches Ihr danach mit der Salsa bedecken solltet. Schlussendlich gebt Ihr noch die knusprige Hühnerhaut auf den Burger und setzt den Deckel auf.

Guten Appetit und nicht vergessen: bleibt neugierig auf´s Essen!



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