Kartoffelbrot

Immer mehr Menschen gehen dazu über selber Brot zu backen. Auch wir mögen den Duft von frisch gebackenem Brot sehr gern und lieben es ein frisches Brot auf dem Tisch zu haben. Nun beginnt auch langsam wieder die Saison für frische Kartoffeln und wir haben ein super leckeres Kartoffelbrot gebacken. Dieses Brot bleibt lange frisch, hat eine wunderbare Struktur und macht vor allem lange satt. Im Siegerland bekommt man Kartoffelbrot unter dem Begriff „Riewekooche“ oft auch mit Röstzwiebeln oder Nüssen. Wir haben uns dazu entschieden unser Brot mit etwas Speck zu verfeinern.

Teigruhe

Ausreichend Zeit beim gehen und backen – so wird jedes Brot zum Genuss!

Was muss ich bei der Zubereitung von Kartoffelbrot beachten?

Beim Backen verhält es sich wie bei der „low & slow“ Zubereitung am Grill. Backen braucht Zeit und je mehr Zeit Ihr dem Teig gebt umso besser wird Euer Ergebnis. Das ist nicht nur bei diesem Kartoffelbrot so, sondern zieht sich durch die gesamte Bandbreite an Backwaren die Ihr zubereiten könnt. Ein weiterer Punkt der zu beachten ist, ist das richtige Klima im Backofen. In großen Bäckereien arbeitet man viel mit Wasserdampf um eine schöne gleichmäßige Kruste auf das Brot zu bringen. Da nicht jeder einen Backofen mit Dampf- Funktion zu Hause hat, könnt Ihr euch mit einer Schale Wasser behelfen. Diese Schale wird einfach auf den Boden des Backofens gestellt und zusammen mit dem Ofen aufgeheizt. So bekommt Ihr ein „feuchtes Klima“ in den Backofen ohne Euch teures Zubehör kaufen zu müssen. Backt Ihr ohne Wasserdampf kann das Brot schnell aufreißen was dem ganzen zwar einen „rustikalen Touch“ verleiht, dass Brot aber im inneren austrocknen lässt.

Der dritte Punkt den Ihr beachten müsst ist, dass Brote in einem Haushaltsbackofen ohne Umluft gebacken werden sollten. Die zirkulierende Luft trocknet die Oberfläche schnell aus und Euer Gebäck kann zu dunkel werden. Außerdem kann sich die Form während des Backvorgangs verändern. In jedem Fall gilt es, die Besonderheiten des eigenen Ofens – zum Beispiel ein unregelmäßiges Heizen – zu berücksichtigen und die Temperaturen bzw. die Backzeiten entsprechend anzupassen.

Wozu passt Kartoffelbrot und wie lange hält es sich?

Ihr könnt Kartoffelbrot zu allen möglichen Dingen essen. Im Siegerland wird es häufig mit „dick Butter“, Marmelade oder auch einem Knochenschinken gereicht. Wir essen Kartoffelbrot so gut wie zu allem. Egal ob Käse, Leberwurst, Schinken, Marmelade oder zu einem Eintopf – Kartoffelbrot geht immer! Die Haltbarkeit ist grundsätzlich auch von der Lagerung abhängig. Durch die gekochten Kartoffeln bleibt das Brot lange saftig und frisch. Dennoch kann das Brot austrocknen wenn Ihr es einfach „an der Luft“ liegen lasst. Solltet Ihr es allerdings in einer Brotbox oder einem verschlossenen Gefäß aufbewahren, hält sich dieses Brot locker eine Woche (das wird es allerdings nicht überleben).

Rezept für Kartoffelbrot

By 17. August 2016

Fluffiges BrotDieses Brot eignet sich grundsätzlich zu allem was auf´s Brot gehört. Egal ob es Schinken, Käse, Marmelade oder Butter sein soll. Auch könnt Ihr es zu einem Eintopf oder einer Suppe reichen. Kartoffelbrot bleibt lange saftig und schmeckt mehrere Tage frisch, außerdem ist es simpel und mit wenigen Zutaten hergestellt.





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Zubereitung

Die Kartoffeln sollten mit Schale in reichlich Salzwasser 30 Minuten weich gekocht werden. Nun das Wasser abgießen und die Kartoffeln 5 Minuten ausdampfen lassen, anschließend durch eine Presse drücken oder mit der Gabel fein stampfen.

Nun die Hefe in Wasser auflösen und zusammen mit den restlichen Zutaten zu den Kartoffeln geben. Alles zusammen zu einem geschmeidigen Teig verkneten und evtl noch etwas Mehl zufügen. Nun muss der Teig bei Zimmertemperatur für eine Stunde abgedeckt gehen. Ihr könnt das Brot nach etwa 30 Minuten einmal aus der Schüssel nehmen um es kurz nochmals zu kneten. Hierdurch wird die Struktur im Brot etwas feiner.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 230 Grad vorheizen und ein Gefäß mit Wasser in den Ofen stellen. Den gegangenen Teig auf einer stark bemehlten Arbeitsfläche in drei Portionen teilen. Daraus mit den Händen drei runde Brote formen und diese auf ein Backblech mit Backpapier legen. Nun die Brote nochmals 20 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Zum Schluss die Brote 10 Minuten backen, dann die Schale mit Wasser entfernen und die Brote bei 210 Grad etwa 30 Minten backen bis sie goldbraun sind. Nun die Brote herausnehmen und abkühlen lassen.

Guten Appetit und nicht vergessen: bleibt neugierig auf´s Essen!





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