Hokkaido Kürbissuppe

Was gibt es schöneres als nach einem verregneten Tag bei einem schönen Teller Suppe die kalten Glieder wieder aufzuwärmen? Genau diese Frage stellen wir uns regelmäßig, wenn wir nach dem Spazieren gehen mit den Hunden erleichtert die Wohnungstür aufsperren und uns der Duft der zuvor gekochten Suppe begrüßt. Passenderweise haben wir heute eine Suppe, die genau in die Kategorie passt und die Euch vor einem eventuellen Herbstblues bewahren sollte. Frischer Hokkaido Kürbis trifft auf Ingwer und Kokosmilch. Auch an die fleischfressenden Pflanzen unter Euch wurde gedacht: die Suppe wird mit kross gebratener Hühnerbrust serviert!

Kürbis

Herbstlich bunt und wärmt von innen! Kürbissuppe kann direkt in der Frucht serviert werden.

Hokkaido Kürbis – vom Geheimtipp zum Erfolg!

Lange Zeit war Kürbis in Deutschland nicht so angesagt. Es gab höchstens mal ein paar Zierkürbisse auf dem Bauernmarkt oder eine „alternative“ Familie schnitzte Sie zu Halloween. Heute erfreuen sich Kürbisse auch abseits des süß-sauren einlegens größter Beliebtheit und wandern häufiger auf den Tisch. Egal ob als Suppe, Eintopf, gebacken oder als Beilage zu Fisch und Fleisch: Kürbis ist in aller Munde. Schon Mitte August ziehen die ersten Kürbisse in die Supermärkte ein und zur Hauptsaison (September, Oktober & November) platzen vielerorts die Regale aus allen Nähten. Unter den über 1000 Kürbissorten (Kürbisse gehören übrigens zu den Beerenfrüchten), haben wir uns heute mal den Hokkaido Kürbis zur Brust genommen.

Der Hokkaido Kürbis wird seit etwa 1990 auch in Europa angebaut. Davor fand man ihn vornehmlich in Asien. Seine Erfolgsgeschichte begann allerdings erst im Jahr 2000 als er verstärkt vom Lebensmitteleinzelhandel beworben wurde. Das schöne an diesem Kürbis ist nicht nur das die Schale mit verzehrt werden kann da sie beim garen weich wird, sondern auch, das dass Fleisch eine sehr feine Struktur hat. Während andere Sorten eher dazu neigen ein sehr „fasriges“ Fleisch zu produzieren was sich nur schwer pürieren lässt, fällt der Hokkaido durch eine eher Cremige Konsistenz auf. Auf der anderen Seite kann man den Hokkaido Kürbis auch süß / säuerlich einlegen, roh verzehren oder einem Salat beigeben. Besonders gut passt er übrigens zu Kokosnuss oder Chili.

Hokkaido Kürbis – lagern und verwerten.

Kürbisse kann man problemlos unangeschnitten über mehrere Monate lagern. Frost oder zu kalte Temperaturen schaden dem Kürbis allerdings so das man von einer Lagerung im Gartenschuppen oder in der Garage absehen sollte. Ein angeschnittener Kürbis hingegen verdirbt recht schnell. Ihn kann man zum Beispiel mit Frischhaltefolie bedecken und etwa eine Woche im Kühlschrank lagern. Achtet besonders beim Einkauf darauf das der Stielansatz und die Schale unversehrt sind. Möchtet Ihr einen bereits reifen Hokkaido Kürbis kaufen, könnt Ihr im Supermarkt kurz mit dem Fingerknöchel auf den Kürbis tippen, ist das Geräusch leicht hohl ist der Kürbis reif und kann verarbeitet werden.

Um den Hokkaido Kürbis zu verarbeiten benötigt Ihr ein sehr stabiles und scharfes Messer. Die Schale kann zwar gegessen werden, ist aber sehr fest und lässt sich nur schwer schneiden. Ist der Kürbis in zwei Hälften geteilt könnt Ihr die Kerne problemlos mit einem Löffel herauskratzen und den Kürbis in Spalten oder Scheiben schneiden. Für die Verwendung im Salat raten wir dazu den Kürbis mit einem scharfen Küchenhobel zu raspeln.

Füllen oder ganz verwerten?

Der Hokkaido Kürbis kann nicht nur komplett gegessen werden. Zu einem wahren Hingucker wird er, wenn man ihn als Suppenterrine oder Salatschüssel verwendet. Außerdem lässt es sich wunderbar füllen und im Backofen am Stück backen. Einen solchen Kürbis auf den Tisch zu stellen sorgt garantiert für große Augen. Um ihn als Suppenschüssel zu verwenden solltet Ihr den oberen Deckel samt Stielansatz abschneiden und die Kerne mit einem Löffel herausschaben. Nun schneidet Ihr mit einem scharfen Messer das Fruchtfleisch heraus und achtet darauf die äußere Haut nicht zu verletzen.

Rezept für eine Hokkaido Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch

By 28. September 2016

Zutaten KürbissuppeWir haben uns dafür entschieden den Kürbis als Suppenterrine zu verwenden und ihn mit etwas Kürbiskernöl und gebratenem Hähnchenbrustfilet zu servieren. Wenn Ihr den Geschmack von Kokosmilch nicht mögt, könnt Ihr auch einfach Sahne verwenden. Durch den pürierten Kürbis zusammen mit ein paar Karotten und Kartoffeln wird die Suppe schön cremig. Ideal dazu passt übrigens unser Kartoffelbrot, das Rezept dafür findet Ihr HIER!

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Zubereitung

Zur Suppe:

Die Karotten & Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden, den Kürbis wie oben im Text zu lesen aushöhlen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Den Knoblauch und die Zwiebel fein hacken und den Ingwer mit einer Küchenreibe fein reiben. Nun zunächst die Zwiebeln glasig dünsten und die currypaste dazugeben. Alles zusammen bei mittlerer Hitze kurz anbraten. Das übrige Gemüse (inkl. Knoblauch und Ingwer) dazugeben und kurz anrösten. Das Wasser zugeben und das Gemüse etwa 30 Minuten lang köcheln lassen (bis es weich ist).

Das Gemüse mit einem Zauberstab oder mit der Küchenmaschine pürieren und die Kokosmilch (bis auf die 3 Esslöffel fürs Hähnchen) sowie eine Prise Zucker hinzugeben. Alles mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren in den ausgehöhlten Hokkaido Kürbis füllen und mit Kürbiskernöl garnieren.

Zum Hühnchen:

Die Hähnchenbrustfilets ggf. trocken tupfen und in jeweils 8 Stücke schneiden. Nun mit etwas Kokosmilch (3EL) und Currypaste würzen und im Kühlschrank ziehen lassen. Ist die Suppe fertig die Hähnchenbrustfilets auf zwei Spieße stecken und in einer großen Pfanne anbraten. Mit Salz & Pfeffer würzen und als Dekoration auf den Kürbis legen.

Guten Appetit und nicht vergessen: bleibt neugierig auf´s Essen!

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