Forellencreme

Im Sauerland ist Ostern wirklich noch ein Hochfest! In Attendorn treffen sich hunderte Menschen am Ostersonntag zum sogenannten „Semmel segnen“. Dafür werden vorher Tonnen von Ostersemmeln vorbestellt. Bei der Ostersemmel handelt es sich um ein Brot welches an die Form eines Fisches erinnern soll. Es gibt sogar „die original“ Ostersemmel die erkennt man an einem grünen Aufkleber auf dem Brot und daran das Sie nur von einer Bäckerei hergestellt wird. Oft kopiert doch nie erreicht sozusagen. So geht man also auf den Attendorner Marktplatz und lässt sich die „Semmel segnen“. Auch Osterfeuer mit Stammschreiten (im Volksmund auch wer hat den längsten genannt) sind in Attendorn traditionell noch stark verankert. Beim Stammschreiten treffen sich die sogenannten Poorten (also die ehemaligen Tore der Stadt Attendorn) auf dem Marktplatz und vergleichen die Länge Ihrer Stämme, der Gewinner ist der jenige (wer hätte es gedacht) der den längsten Stamm vorzuweisen hat… Selbstverstädnlich gibt es noch viel viel mehr Dinge die dahinter stehen aber ich wollte hier ja keinen Aufsatz zum Thema Osterbrauchtum in Attendorn verfassen.

Forellencreme

Nicht nur zu Ostern beliebt: unsere Forellencreme mit Curry im Ei!

Worauf ich nämlich eigentlich hinaus wollte ist die Tatsache das man am Karfreitag ja bekanntlich nur Fisch essen sollte und da kam uns die Idee einmal eine wunderbare Forellencreme herzustellen. Da wir nicht so ganz aus unserer Haut heraus können natürlich traditionell serviert auf einer original Attendorner Ostersemmel. Der Vorteil an dieser Creme ist übrigens ein ganz einfacher: Ihr könnt Karfreitag etwas davon essen und das was übrig bleibt kann dann am Tag darauf als Vorspeise dienen. So habt Ihr direkt zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Forellencreme geht übrigens auch prima als „Dip“ auf Feiern oder als Brotaufstrich für die Arbeit. Außerdem könnt Ihr hier mit diversen Gewürzen spielen und gebt somit der Creme Eure ganz persönliche Note.

Forellen räuchern ist übrigens ganz einfach. Das wichtigste ist die sogenannte „Brine“ also das worin Ihr die Forellen über Nacht einlegt und die Temperaturen beim räuchern. Diese sollte selbstverständlich nicht zu hoch oder zu niedrig sein. Beim gewünschten Räucherholz oder Kräutern könnt Ihr Euch übrigens auch frei entfalten. Egal ob es nun „traditionell“ Buche sein soll oder Wacholder, Whisky oder Rum Holz, Eurer Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt!

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