Dänemark Spezial: Klassischer Fischfond

Fisch Fond Rezept

Wissen was drin ist! Einen Fond selbst kochen macht weniger Arbeit als man im ersten Moment vielleicht denken mag und am Ende lohnt die „Mühe“.

Ein guter Fond ist die beste Voraussetzung für gute Soßen, Eintöpfe oder Schmorgerichte. Wer sich hier bereits Mühe gibt hat beste Chancen das sein späteres Gericht nochmal ein Spur besser wird. Wer selber Fond kocht weiß was drin ist, kann sich geschmacklich durch Kräuter und Gewürze von gekauften Produkten abheben und bestimmt wie viel Salz am Ende im Fond selbst steckt. Sobald Ihr dann das Glas öffnet wisst Ihr also schon genau was Euch erwartet, das kann man bei Produkten aus dem Supermarkt nicht behaupten! Leider kochen viele Leute heute noch mit „Delikatess Brühe“ eines bekannten Fertig-Gericht Herstellers. Sicherlich schmecken Suppen mit einer Spur „gekörnter Brühe“ deutlich anders als ohne. Das liegt aber nicht daran das die Brühe so gut wäre, oder nur das „Beste“ aus den einzelnen Komponenten heraus gelöst und zu Pulver verarbeitet wurde. Vielmehr liegt es daran, dass sich in gekörnter Brühe eine Menge des „wertvollen“ und „natürlichen“ Mononatriumglutamats befindet, den meisten vermutlich besser bekannt als Geschmacksverstärker. Wenn Ihr Euch also ein wenig Zeit nehmt und Eure Brühe bzw. Euren Fond selber kocht umgeht Ihr diese ganzen chemischen Zusätze und könnt Euch sicher sein was Ihr da gerade zu Euch nehmt!

Wenn man nun also an der Küste Urlaub macht stolpert man ganz automatisch über Räuchereien, Fischgeschäfte und Marktstände mit allem was das Meer zu bieten hat. Da ist es nicht verwunderlich das Sebastian irgendwann auf die glorreiche Idee kam seinen eigenen Fischfond zu kochen. Nun ist es gar nicht mal so einfach an Fischreste zu kommen wenn man dies Nachmittags im Urlaubsort versucht. Lasst Euch also aus Erfahrung sagen das Ihr recht früh aufstehen solltet wenn Ihr auf eine solche Idee kommen solltet. Früh morgens kommen die Kutter vom Meer und verkaufen Ihren Fisch am Hafen (nicht so romantisch wie es in so manchen Filmen zugeht, eher in einer großen Markthalle). Die Händler lösen die Filets aus und entsorgen Köpfe, Gräten und sonstigen Abfall in dafür vorgesehene Tonnen. Gerade in Touristengebieten werden diese Tonnen Vormittags schon abgeholt um gar nicht erst Gefahr zu laufen das es in den Gassen nach „Fisch“ riechen könnte. Wenn Ihr allerdings einen Fischhändler erwischt der noch Reste übrig hat sind diese unglaublich freundlich und bezahlen müssen hätten wir vermutlich nie. Teilweise ist es allerdings erschreckend was bei solchen Fischhändlern alles als Abfall gilt. So fanden sich in unserer Tüte kleinere Schollen, Garnelen ohne Kopf oder Fische von deren Resten noch eine 2 köpfige Familie hätte satt werden können. Anstandshalber haben wir immer ein paar dänische Kronen da gelassen (es kam uns einfach doof vor in einem Laden nach Resten zu fragen ohne dort etwas zu kaufen).

Die restlichen Schritte bis Ihr zu Eurem perfekten Fisch-Fond kommt sind recht einfach. Ihr benötigt nichts anderes als Wasser, Wein (hier eignen sich prima die Flaschen die man geschenkt bekommt, aber ohnehin nicht trinkt) und ein wenig Wurzelgemüse bzw. Gewürze und Kräuter. Das Gemüse müsst Ihr im übrigen nicht schälen, auch Zwiebeln oder Knoblauchzehen schneide ich samt Schale und gebe Sie in den Sud. Ihr merkt selbst: Fond kochen ist vermutlich das einfachste der Welt – und ein solches Glas garantiert Euch fast schon einen tollen Geschmack am Essen!

Klassischer Fischfond

By 4. Oktober 2015

Einen Fond selber zu kochen macht IMMER Sinn. Klar greift man schnell einmal zum "Brühwürfel" doch wer sich einmal mit den Inhaltsstoffen beschäftigt hat sieht klar das es sich im Grunde um nichts anderes handelt als "chemische Zusätze" und "Geschmacksverstärker". Mit diesem einfachen Rezept stellt Ihr im Nu selber Fond her und verbannt fertige Brühen aus Eurem Küchenschrank. Wenn Ihr den Fond noch heiß in Gläser mit Schraubverschluss abfüllt und Ihn an einem dunklen Ort lagertr, hält Er mehrere Monate.

Zubereitung

Zum Fischfond:

Die Zubereitung ist unglaublich einfach und fast schon zu simpel um wahr zu sein. Ihr schneidet Euer Gemüse einfach in kleine Stücke (selbst die Schale kann am Gemüse bleiben) und gebt Es in einen Topf. Die Knoblauchzehen zerdrückt Ihr einmal mit dem Messer und die Zwiebel schneidet Ihr mit Schale in kleine Stücke und gebt Sie zusammen mit den Lorbeerblättern zum Gemüse.

Den Fisch schneidet Ihr in handliche Stücke, nun wird alles mit dem Wasser und dem Wein begossen. Stellt den Topf auf den Herd und lasst Ihn einmal aufkochen, anschließend muss der Fond noch bei geringer Hitze etwa 1 Stunde lang köcheln. Eventuellen Schaum solltet Ihr mit einem Schöpflöffel abnehmen.

Wenn die Stunde vorbei ist schüttet Ihr Euren fertigen Fond durch ein Sieb, die Flüssigkeit die übrig bleibt kocht Ihr nochmal kurz auf und würzt Sie mit Kräutern und Salz.

Heiß in Gläser gefüllt und dann mit einem Deckel verschlossen hält sich dieser Fond dunkel gelagert eine ganze Zeit.

Guten Appetit und nicht vergessen: bleibt neugierig auf´s Essen!

Print

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.