Beefrib Burger

Es wurde mal wieder Zeit für eine „Low & Slow“ Geschichte und wer uns kennt der weiß es: wir lieben Burger! Deswegen haben wir uns überlegt einen Strang Beefribs zu einem (bzw. mehreren) Burgern zu formen. Hierfür müssen die Beefribs zwar erst volle 5 Stunden garen, aber das Ergebnis spricht für sich! Zartes rauchiges Fleisch trifft auf frischen Salat, Ahornsirup und eine würzige BBQ Sauce. Viel mehr benötigt man heute nicht und dieses Rezept klappt auch prima zu >>Pulled Pork oder 3-2-1 Ribs vom Schwein.

Beefribs

Dieses Rezept funktioniert auch prima mit Pulled Pork, Pulled Chicken, Spareribs oder anderem Fleisch!

Was ist bei Beefribs zu beachten?

Zunächst solltet Ihr Euch mit einer ausreichenden Qualität beschäftigen. Hierfür solltet Ihr ein besonders durchwachsenes Stück auswählen oder Euch von Eurem Metzger zurück legen lassen. Marmorierung bringt nicht nur (wie bei einem Steak) Geschmack, sondern lässt Eure Beefribs auch saftig bleiben selbst bei einer so langen Garzeit. Da Beefribs einen sehr intensiven Rindfleisch-Geschmack haben, sind sie nicht für jeden Gaumen ein Genuss.

Gerade diese Variante als Burger mildert den Geschmack durch die verschiedenen Aromen aber etwas ab. Gleichzeitig wird das Fleisch durch die lange Gar5zeit besonders zart und fällt hinterher buchstäblich auseinander. Lasst Euch also Zeit bei der Zubereitung Eures Burgers. Zu guter letzt wird ein Burger erst richtig gut, wenn Ihr Euer Burgerbrötchen nicht vernachlässigt. Ein guter Burger hat ein fluffiges Brötchen und nichts mit dieser Pappe die Ihr häufig im Supermarkt kaufen könnt zu tun. Ein Rezept für super fluffige Burgerbrötchen findet Ihr zum Beispiel hier auf dem Blog: >>Burgerbrötchen Rezept.

Was hat es mit der Garzeit 3-2-1 , 3-2-0 bzw. 6-0-0 auf sich?

Alte Hasen beim BBQ können mit dem Begriff „3-2-1 Ribs“ sofort etwas anfangen. Neulinge dagegen stehen oftmals wie der Ochs vorm Berge da und Fragen sich: was zum Henker meinen die damit? Wenn man von 3-2-1 Ribs spricht, meint man unterschiedliche Phasen der Zubereitung in Stunden. Gerade bei Rippchen spricht man da von 3 Phasen der Zubereitung. Die erste Phase (in diesem Falle die Zahl 3) besteht daraus die Beefribs oder Spareribs bei niedriger Temperatur indirekt im Grill zu räuchern und zu garen. Hierfür werden Räucherchips auf die Glut oder in eine Schale im Gasgrill gegeben und die Rippen 3 Stunden bei etwa 110 Grad geräuchert.

Phase 2 (in diesem Fall mit der Zahl 2 ausgedrückt) gibt an, dass die Rippen 2 Stunden lang gedämpft werden. Hierfür nimmt man sich eine Schale (idealerweise mit Gritterrost Einsatz) und legt die Rippen darauf. Nun kann man diverse Flüssigkeiten einfüllen um die Rippen zu dämpfen. Häufig geschieht das mit Apfel oder Kirschsaft. Auch Bier, Fleischbrühe, Whisky oder Wasser funktionieren übrigens hervorragend. Grundsätzlich könnt Ihr Eure Ribs dämpfen womit Ihr mögt und wenn Ihr einmal Jägermeister Ribs machen möchtet, teilt uns bitte das Ergebnis hier mit. Ist die Flüssigkeit eingefüllt, wird die Schale wieder indirekt auf dem Grill positioniert und für 2 Stunden stehen gelassen.

Die dritte und letzte Phase (hier mit der Zahl 1) bezeichnet das glasieren mit BBQ Sauce. Hierfür werden die Rippen aus Ihrer Dampfsauna in Phase 2 befreit und wieder auf den Grillrost gelegt. Nun bepinselt man sie mit BBQ Sauce und lässt diese bei geschlossenem Deckel eintrocknen bzw. eindicken. Diesen Vorgang kann man rundherum bis zu 3 mal wiederholen.

Wie werden die Ribs am besten?

Ob Ihr nun 3-2-1 Ribs (Beschreibung oben), 3-2-0 Ribs ohne BBQ Sauce oder 6-0-0 Ribs ohne Dampf und ohne Sauce bevorzugt bleibt Euch überlassen. Es ist auch kein geschriebenes Gesetz das Eure Ribs so zubereitet werden MÜSSTEN. Wichtig ist das Euch das Endergebnis schmeckt und Ihr glücklich damit werdet. Wenn Ihr also lieber 1-4-1 Ribs oder 0-3-2 Ribs esst, bleibt das absolut Eure Entscheidung. 3-2-1 Ribs haben sich eben in der Masse der Zubereitungsarten irgendwie durchgesetzt, stehen unserer Meinung aber 6-0-0 Ribs in nichts nach. Habt Ihr ein gutes Grundprodukt also gutes Fleisch, könnt Ihr allerdings schonmal zu 80% davon ausgehen, dass Euer Endergebnis passen wird. Das restliche „Geheimnis“ ist die Kontrolle über die Temperatur (110 Grad) und gute Gewürze. So sollte Euren ersten Rippchen vom Grill nichts im Wege stehen.

Rezept für einen Beefrib Burger

By 4. September 2016

Dieser Burger entstand aus der Frage "Was esst Ihr zu Spareribs". Wir haben bisher keine bessere Beilage als ein anständiges Burgerbrötchen gefunden. Ihr könnt dieses Rezept wunderbar mit Spareribs, Beefribs, Pulled Pork oder auch Pulled Chicken zubereiten. Übrigens eignet es sich auch prima zur "Resteverwertung" am nächsten Tag oder als schnelles Mittagessen wenn Ihr zum Beispiel Pulled Pork eingefroren habt.

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Zubereitung

Zu den Ribs:

Im Grunde haben wir die Zubereitung im obigen Text schon sehr gut zusammengefasst. Ihr benötigt zunächst einen Grill mit Deckel und ausreichend Briketts. Nun glüht Ihr einige Briketts vor und schüttet diese auf die noch nicht angezündeten Briketts in Eurem Grill. Als nächstes regelt Ihr den Grill auf etwa 110 Grad ein (beim Gasgrill natürlich einfacher) und wartet bis er nicht mehr qualmt. Nun gebt Ihr eine Hand voll Räucherchips auf die Kohle und setzt das Rost ein.

Die Ribs müsst Ihr in der Küche vorbereiten. Auf der hinteren Seite findet sich eine Silberhaut die Ihr abziehen solltet. Gelingt Euch das nicht, schneidet die Haut über den Knochen ordentlich ein. Anschließend könnt Ihr die Ribs mit einem BBQ Rub Eurer Wahl bestreuen.

Phase 1:
Ihr beginnt damit Eure Rippchen 3 Stunden lang bei 110 Grad zu räuchern. Hierfür sollten die Ribs im indirekten Bereich Eures Grills liegen.

Phase2:
Nun werden die Ribs in eine Aluschale, eine Edelstahlschale oder ein Paket aus Alufolie gelegt und zusammen mit Saft, Bier oder Wasser für 2 Stunden gedämpft. Achtet darauf das Euer Ergebnis besser wird, wenn das Päckchen dicht verschlossen ist und kein Dampf austreten kann.

Phase 3:
Die Ribs werden ausgepackt und indirekt auf den Rost gelegt. Hier bepinselt Ihr sie so oft Ihr mögt mit BBQ Sauce.

Fertig

Zum Burger:

Das Burgerbrötchen in der Mitte teilen und evtl kurz antoasten. Nun die Mayonnaise mit dem Ahornsirup vermischen und das Salatherz klein schneiden. Als nächstes den Burger mit dem Mayonnaise Ahornsirup Gemisch bestreichen und den Salat darüber geben. Das Fleisch auflegen und mit dem Käse bestreuen. Zum Schluss den Deckel aufsetzen und beherzt rein beißen!

Guten Appetit und nicht vergessen: bleibt neugierig auf´s Essen!

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